Historische Entwicklung


vom 15. ins 21. Jahrhundert


1461 erste Erwähnung als "hangende Mühle" in der Ortschronik von Birkenau. Ihren Namen verdankt die Carlebachmühle dem Karlsbächlein, einem Rinnsal, das den teilweisen Verlauf der hessisch/badischen Grenze markiert.

Zerstörung im 30jährigen Krieg, Wiederaufbau durch Generalmajor von Rabenhaupt. Überliefert ist für diese Zeit der Betrieb als Mahl-, Schneid-, Walk- und Ölmühle, vermutlich damals schon in zwei Mühlengebäuden.

1756 - 1880 befand sich das Gelände im Besitz der Familie Kinscherf, die 1841 südlich anschließend an der Landesgrenze für einen ihrer Söhne ein drittes Mühlengebäude errichtete.

1908 wurde aus der Mühle eine Kammfabrik

1941 errichtete Karl Frank eine Fabrik für messtechnische Geräte, die für die nächsten vier Jahrzehnte in Betrieb war - eine der vielen Stationen in der Jahrhunderte alten Geschichte der Mühle, an die sich heute noch viele Menschen in der Umgebung erinnern.

2000 erwarben Herbert Löser und Dr. Ursel Wiegand das gesamte Gelände der ehemaligen Firma Karl-Frank und gaben ihm den Namen 'Carlebachmühle' zurück.

2003 veräußerten die Erben des Vorbesitzers Stadler die südlich an das Gelände der Carlebachmühle anschließende, ursprünglich von der Familie Kinscherf erbaute, dritte Mühle an Herbert Löser und Dr. Ursel Wiegand.

Die Carlebachmühle hat in der Vergangenheit große Standfestigkeit und Durchhaltevermögen bewiesen, denn sie hat den Wandel und die Wirren der letzte 500 Jahre gut überstanden. Damit bietet die Carlebachmühle eine solide Ausgangsbasis, um die turbulenten Zeiten des 21. Jahrhunderts erfolgreich zu meistern.